Das Great Barrier
Reef ist nicht nur das größte Korallenriff der Welt sondern obendrein auch
noch eines der allerschönsten in deren Umgebung sich auch viele bunte und
faszinierende Lebewesen aufhalten. Durch die Studio Hamburg Enterprises GmbH ist am 26. Jänner 2018 nun eine großartige Dokumentation in Form einer
hochwertigen BluRay-Ultra HD 4K in den Handel gebracht worden, welche eindrucksvolle
Aufnahmen aus genau jener Region zu bieten hat. Wir selbst sind wie vermutlich
viele von euch, hatten bislang noch nicht die Möglichkeit das Great Barrier Reef in Natura zu
erleben. Dafür freut es uns nun umso mehr, dass wir zumindest nun die
Möglichkeit hatten uns diese Umgebung in hochqualitativer Aufnahmen auf dem
Bildschirm anzusehen. Das Beste daran ist, dass man zu den Eindrucksvollen
Bildern obendrein auch noch eine tolle Erklärung bekommt, die man bestimmt vor
Ort in dieser Form gar nicht hätte. Natürlich möchten wir auch euch nicht
weiter vorenthalten was dieser Doku-Film inhaltlich als auch auf technischer
Ebene so zu bieten hat, was ihr nun in gewohnter Art und Weise in einer kurzen
Zusammenfassung nachlesen könnt. Während es bei uns gerade eher kühlere
Temperaturen hat, würden viele gerade lieber am Strand verweilen oder im Meer
auf Tauchgang gehen. Dies ist jedoch nicht für jedermann Leistbar, sodass man
sich die Unterwasserwelt nun für wenig Geld ins eigene Wohnzimmer holen kann. Wie
bereits erwähnt dreht sich dieser Themen Film um das Great Barrier Reef, welches einst von James Cook entdeckt wurde , der vor einigen hundert Jahren dort mit
seinem Schiff auf Grund lief. Dieses ist 350.000 Quadratkilometer groß und ist
sogar noch aus dem Weltall aus ohne Vergrößerungen mit freiem Auge zu erkennen.
Dieses Riff ist das Zuhause von sehr vielen verschiedenen Tierarten, wovon
etliche in dieser Dokumentation vorgestellt werden. Darunter befinden sich Haie, Schildkröten, Seekühe und etwa
neuntausend weitere Lebewesen. Verschiedene Arten wie Riesenschildkröten, der Zackenbarsch oder der Walhaien sind Bestandteil dieses Doku-Films, worüber man hier auch
einige interessante Informationen erhält. Free Dive, Marina Kazankova begibt sich gemeinsam mit einem Kamerateam auf
eine waghalsige Tour durch den Ozean. Die eingefangenen Aufnahmen unter Wasser
sind wirklich wunderschön. Atemberaubend sind sogar Bilder die in der Nacht
entstanden sind. Dabei gibt es ebenso ganz seltene Bilder zu sehen denn nur
dann laichen die Korallen ihre phosphoreszierenden Sporen ab, die dazu
beitragen das sich das Riff weiterhin erhält und auch vergrößert. Es ist ein
richtiges kleines Abenteuer das sich an der Nordküste von Australien tagtäglich
unter Wasser abspielt. The Great Barrier
Reef ist eine sehr gelungene Dokumentation bei der sich die Produzenten
rund um den Regisseur Timo Joh. Mayer
sehr große Mühe gegeben hat etwas ganz besonderes einzufangen und das ist ihnen
sichtlich gelungen. Der Zuschauer bekommt hier kräftige und natürliche Farben
geboten, welche die Vielfalt des Korallenriffs sehr gut wiedergeben. Obendrein
bietet sich außerdem ein angenehmer Kontrast und eine wunderschöne Schärfe, so
dass man die kleinesten Details gut erkennen können. Durch die 4K-Auflösung hat
man das Gefühl als würde man selbst gerade unter Wasser sein – nur eben ganz
ohne dabei Nass zu werden. Sowohl die deutsche (Dolby Digital 5.1) als auch die
englische (Dolby Digital 5.1) Tonspur liefern einen optimalen Klang sodass man
die Kommentare zu den gezeigten Bildern jederzeit sehr gut verstehen kann. Fehler
in der Form von Rauschen oder Verzerrungen sind nicht vorhanden. Insgesamt
bekommt man hier eine großartige Doku zu sehen die nicht nur im Heimgebrauch
sondern auch im Unterricht an den Schulen bestimmt gut ankommen würde um diesen
ein wenig aufzulockern. Diese liefert eindrucksvolle Bilder und geballtes
Wissen in gut einer Stunde Laufzeit und wir sind überzeugt davon, dass dieser
Film jeden Cent wert ist. In unserer Gesamtwertung vergeben wir hierfür
insgesamt neun unserer möglichen zehn Bewertungspunkte und empfehlen euch den
Film Great Barrier Reef 4K sehr
gerne weiter.
Mittwoch, 31. Januar 2018
Dienstag, 30. Januar 2018
Philharmonic Five - Mission Possible
Fünf der Wiener
Philharmoniker haben neben ihrer Konzerte im großen Kreise ein Quintett
gebildet und nennen dies Philharmonic
Five. Darunter befinden sich Tibor
Kováč (Violine), Ekaterina Frolova (Violine), Gerhard Marschne (Viola), Peter
Somodari (Violoncello) und Christopher
Hinterhuber (Klavier). Gemeinsam haben die fünf Vollblutmusiker nun ein
gemeinsames Album im vergleichsweise eher kleineren Rahmen aufgenommen, welches
sich „Mission Possible“ nennt und am
12. Jänner 2018 durch die Sony Music Entertainment Austria GmbH
in Form einer CD, sowie auch als MP3-Download in den Handel gebracht wurde.
Diese umfasst insgesamt zwölf Werke aus dem Klassikbereich, zu welchen auch
Soundtracks verschiedener Filme zählen, was das Ganze dann für viele wieder um
einiges interessanter macht. Selbstverständlich sind aber auch richtige
Klassiker von Richard Strauss, Antonin
Dvorak, Dmitri Shostakovich, Claude Debussy und anderen Größen der klassischen
Musik hier eingespielt worden. Selbstverständlich haben auch wir in die uns
vorliegende Scheibe bereits hineingehört und wir werden euch nicht weiter
vorenthalten, was dieser Tonträger des Quintetts so zu bieten hat. Eröffnet
wird die Scheibe durch „Hedwig’s Theme“
welche melodisch sehr gut umgesetzt wurde und dem Original sehr ähnelt. Unserer
Meinung nach ist diese Version sogar noch um einiges besser geworden und auf
jeden Fall sehr zu empfehlen. Direkt darauf bekommt man „Suite No. 2 for Jazz Orchestra: VII. Waltz“ zu hören – ein Stück
das über einen wunderschönen Klang verfügt und instrumental sehr gut
eingespielt wurde. Hut ab vor dieser großartigen Leistung der fünf
Philharmoniker. Einfach Grandios und ein wahrer Genuss für die Ohren ist auch
die Interpretation von „Romeo and
Juliet, Op. 64: Excerpts“ welche uns persönlich sehr gut gefallen hat und
welche wir euch gerne auch weiterempfehlen möchten. Einen ganz besonderen
Gänsehaut-Moment bescherte und das Werk „Greensleves“,
dessen Klänge regelrecht unter die Haut gehen. Sehr positiv überrascht waren
wir auch von der Wiedergabe von „Slavonic
Dance No. 2 in E Minor, Op. 72, No. 2“ die uns sehr gut gefallen hat und
sich sehr gut in diese Scheibe einfügt. Sehr schöne Melodien werden einem in „Piano Quintet No. 2 in A Major, Op. 81:
Scherzo“ angeboten, sodass man beim Probehören auch hier keineswegs
rundeherum kommt. Sehr gut gelungen und als Meisterleistung entpuppt sich auch
das Stück „Eleazar, Mazel tow!“ das
hervorragend zu der Auswahl der Übrigen Titel passt und sich so gut in diese CD
einfügt. Ein sehr gutes Zusammenspiel der Instrumente bekommt man in „Der Rosenkavalier, Op. 59: Ouvertüre“
zu hören. Viel besser hätte man diese Nummer vermutlich als Quintett auch gar
nicht interpretieren können. Auch diese empfehlen wir sehr gerne an unsere
Leser weiter. Kommen wir nun zu den letzten vier Darbietungen dieser Scheibe.
Die erste hiervon ist „Carmen, GB 9: La
fleur que tu m'avais jetée“ welche melodisch sehr viel zu bieten hat und
bei welchem man sich beruhigt einmal zurück lehnen und die Klänge genießen kann.
Recht ähnlich erging es uns mit „Suite
bergamasque, L. 75: III. Clair de lune“ einem Stück das ein ganz besonderes
Klangerlebnis aufbringt. Sehr positiv haben wir auch den Titel „Danse macabre, Op. 40“ in Erinnerung,
in welchen wir gewiss noch einige weitere Male hineinhören werden. Zu guter
Letzt bietet sich einem hier auch noch ein Klassiker aus der Film-Musik an. Das
„Mission impossible: Main Theme“ ist
definitiv ein Highlight dieser Scheibe und unserer Meinung nach auch
unumgänglich. Dadurch findet diese ein würdevolles Ende bevor der letzte Ton
der Streichinstrumente langsam erlischt. Unzählige Regisseure wussten um die
Macht der Klänge und setzten klassische Musik in Filmen ein. Dies kann einen
nicht täuschen und auch die Philharmonic
Five wussten hier diese Töne gekonnt wiederzugeben. Das nächste Konzert der
fünf ist für derzeit für 27. Mai 2018
im Wiener Konzerthaus angesetzt. Wem
diese Scheibe also gefallen hat, der sollte sich möglichst bald auch hier seine
Tickets sichern. Von uns bekommt dieser Tonträger acht unserer möglichen zehn
Bewertungspunkte und wir empfehlen euch diesen auch sehr gerne weiter.
Montag, 29. Januar 2018
Till Brönner & Dieter Ilg - Nightfall
Till Brönner ist
ein ziemlich bekannter Jazz-Musiker, der sich in seinem Genre definitiv nicht
mehr beweisen muss. Am 26. Jänner 2018 hat
dieser gemeinsam mit Dieter Ilg, der
in der Szene ebenso bekannt ist, ein gemeinsames Album unter dem Titel „Nightfall“ veröffentlicht. Beide
Musiker gehören seit langer Zeit zu den Protagonisten des deutschen und
europäischen Jazz. Brönner hat in
unterschiedlichsten Besetzungen Alben aufgenommen, war als Produzent für
Künstler wie Filmdiva Hildegard Knef oder Bariton Thomas Quasthoff aktiv,
setzte sich live spontanen Situationen mit Freejazzern wie Günther Baby Sommer oder Christian Lillinger aus
und spielte auf persönliche Einladung von Barack
Obama im Weißen Haus. Ilg entdeckte
in den 1990er Jahren das deutsche Volkslied für den Jazz, stärkte mit seiner
sonoren, besonnenen, aber immer ungemein offenen Art Musikern wie Randy Brecker, Charlie Mariano oder Nguyen Le den Rücken und
war Mitglied im legendären Quintett von Albert
Mangelsdorff und Wolfgang Dauner. Brönner und Ilg versuchen sich gemeinsam an einige
unvergessliche Werke von Leonard Cohen,
den Beatles und Britney Spears,
Stücke von Jerome Kern, Johnny Green
und Ornette Coleman, Kompositionen
von Johann Sebastian Bach und Melchior Vulpius heranzutasten. Doch
natürlich stehen auch einige Eigenproduktionen im Mittelpunkt dieser Scheibe
die den anderen Werken um nichts nachstehen. In jedem dieser Songs finden die
beiden Partner neue Einfallswinkel und Perspektiven. Natürlich konnten auch wir
es uns nicht nehmen lassen in diese Scheibe vorab für euch hineinzuhören und
werden euch nun in gewohnter Art und Weise schildern, was genau euch hier bei
den elf frisch aufgenommenen Nummern zu erwarten hat. Eröffnet wird die Scheibe
durch den Titel „A Thousand Kisses Deep“
welcher sehr in dieser Interpretation sehr beruhigende Klänge zu bieten hat,
die instrumental sehr gutumgesetzt wurden und sich auf jeden Fall hören lassen
können. Schwungvolle Klänge bieten sich einem in „The Fifth of Beethoven“ an, die man sich keinesfalls entgehen
lassen sollte und in dieser Version auf jeden Fall ins Ohr geht. „Nightfall“ ist ganz gut geworden und
bietet eine angenehme Ruhe zu welcher es sich locker entspannen oder vor sich
hinträumen lässt. Auf Anhieb hat uns die Interpretation von „Nobody Else But Me“ gefallen. Hier
lohnt es sich auf jeden Fall zumindest kurz hineinzuhören. Wir sind überzeugt
davon, dass ihr auch selbst nach einer kurzen Hörprobe überzeugt sein werdet.
Ein durchschnittlich gutes Werk bekommt man mit „Air“ dargeboten. Dieses fügt sich sehr gut in diese Scheibe ein
und weiß zu gefallen. Einer unserer Favoriten ist die instrumentale
Cover-Version von „Scream & Shout“ die
unserer Meinung nach auf jeden Fall zu den besten Nummern dieses Albums zählt
und sich auf alle Fälle hören lassen kann. Ganz OK ist auch „Wetterstein“, welches sich jedoch
etwas weniger eindrucksvoll gibt und ein wenig im Hintergrund anderer
enthaltenen Stücke verschwindet. Sehr gut geworden ist auch der Song „Eleanor Rigby“ welches äußerst
interessant klingt und melodisch sehr gut gelungen ist. Uns gefällt dies sehr
gut und wir können euch dieses auf jeden Fall sehr empfehlen. Mit „Peng! Peng!“ kommen wir auch schon
langsam zum Ende dieses Tonträgers. Dieser Titel verfügt über einen sehr
interessanten Klang und wirkt sehr positiv auf uns. Gerne werden wir uns diesen
bei nächster Gelegenheit auch noch einige weitere Male anhören. Bereits nach
wenigen Tönen hat uns die Nummer „Body
& Soul“ für sich gewonnen. Auch diesen sollte man beim Probehören
keinesfalls umgehen, da dieser definitiv zu den besten Stücken dieser scheibe
zählt. Last but not least wäre da auch noch „Ach, bleib mit Deiner Gnade“ der uns mit sehr schönen Klängen sehr
beeindruckt hat und diese Scheibe in aller Würde und Sänfte ausklingen lässt.
Alles in allem bietet sich einem hier eine sehr gut gewordenen Jazz-Scheibe an
die man durchaus auch annehmen sollte. In unserer Gesamtwertung vergeben wir
hierfür insgesamt siebeneinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte und
empfehlen euch diese sehr gerne auch weiter.
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