Mittwoch, 31. Januar 2018

Great Barrier Reef 4K

Das Great Barrier Reef ist nicht nur das größte Korallenriff der Welt sondern obendrein auch noch eines der allerschönsten in deren Umgebung sich auch viele bunte und faszinierende Lebewesen aufhalten. Durch die Studio Hamburg Enterprises GmbH ist am 26. Jänner 2018 nun eine großartige Dokumentation in Form einer hochwertigen BluRay-Ultra HD 4K in den Handel gebracht worden, welche eindrucksvolle Aufnahmen aus genau jener Region zu bieten hat. Wir selbst sind wie vermutlich viele von euch, hatten bislang noch nicht die Möglichkeit das Great Barrier Reef in Natura zu erleben. Dafür freut es uns nun umso mehr, dass wir zumindest nun die Möglichkeit hatten uns diese Umgebung in hochqualitativer Aufnahmen auf dem Bildschirm anzusehen. Das Beste daran ist, dass man zu den Eindrucksvollen Bildern obendrein auch noch eine tolle Erklärung bekommt, die man bestimmt vor Ort in dieser Form gar nicht hätte. Natürlich möchten wir auch euch nicht weiter vorenthalten was dieser Doku-Film inhaltlich als auch auf technischer Ebene so zu bieten hat, was ihr nun in gewohnter Art und Weise in einer kurzen Zusammenfassung nachlesen könnt. Während es bei uns gerade eher kühlere Temperaturen hat, würden viele gerade lieber am Strand verweilen oder im Meer auf Tauchgang gehen. Dies ist jedoch nicht für jedermann Leistbar, sodass man sich die Unterwasserwelt nun für wenig Geld ins eigene Wohnzimmer holen kann. Wie bereits erwähnt dreht sich dieser Themen Film um das Great Barrier Reef, welches einst von James Cook entdeckt wurde , der vor einigen hundert Jahren dort mit seinem Schiff auf Grund lief. Dieses ist 350.000 Quadratkilometer groß und ist sogar noch aus dem Weltall aus ohne Vergrößerungen mit freiem Auge zu erkennen. Dieses Riff ist das Zuhause von sehr vielen verschiedenen Tierarten, wovon etliche in dieser Dokumentation vorgestellt werden. Darunter befinden sich Haie, Schildkröten, Seekühe und etwa neuntausend weitere Lebewesen. Verschiedene Arten wie Riesenschildkröten, der Zackenbarsch oder der Walhaien sind Bestandteil dieses Doku-Films, worüber man hier auch einige interessante Informationen erhält. Free Dive, Marina Kazankova begibt sich gemeinsam mit einem Kamerateam auf eine waghalsige Tour durch den Ozean. Die eingefangenen Aufnahmen unter Wasser sind wirklich wunderschön. Atemberaubend sind sogar Bilder die in der Nacht entstanden sind. Dabei gibt es ebenso ganz seltene Bilder zu sehen denn nur dann laichen die Korallen ihre phosphoreszierenden Sporen ab, die dazu beitragen das sich das Riff weiterhin erhält und auch vergrößert. Es ist ein richtiges kleines Abenteuer das sich an der Nordküste von Australien tagtäglich unter Wasser abspielt. The Great Barrier Reef ist eine sehr gelungene Dokumentation bei der sich die Produzenten rund um den Regisseur Timo Joh. Mayer sehr große Mühe gegeben hat etwas ganz besonderes einzufangen und das ist ihnen sichtlich gelungen. Der Zuschauer bekommt hier kräftige und natürliche Farben geboten, welche die Vielfalt des Korallenriffs sehr gut wiedergeben. Obendrein bietet sich außerdem ein angenehmer Kontrast und eine wunderschöne Schärfe, so dass man die kleinesten Details gut erkennen können. Durch die 4K-Auflösung hat man das Gefühl als würde man selbst gerade unter Wasser sein – nur eben ganz ohne dabei Nass zu werden. Sowohl die deutsche (Dolby Digital 5.1) als auch die englische (Dolby Digital 5.1) Tonspur liefern einen optimalen Klang sodass man die Kommentare zu den gezeigten Bildern jederzeit sehr gut verstehen kann. Fehler in der Form von Rauschen oder Verzerrungen sind nicht vorhanden. Insgesamt bekommt man hier eine großartige Doku zu sehen die nicht nur im Heimgebrauch sondern auch im Unterricht an den Schulen bestimmt gut ankommen würde um diesen ein wenig aufzulockern. Diese liefert eindrucksvolle Bilder und geballtes Wissen in gut einer Stunde Laufzeit und wir sind überzeugt davon, dass dieser Film jeden Cent wert ist. In unserer Gesamtwertung vergeben wir hierfür insgesamt neun unserer möglichen zehn Bewertungspunkte und empfehlen euch den Film Great Barrier Reef 4K sehr gerne weiter. 

Dienstag, 30. Januar 2018

Philharmonic Five - Mission Possible

Fünf der Wiener Philharmoniker haben neben ihrer Konzerte im großen Kreise ein Quintett gebildet und nennen dies Philharmonic Five. Darunter befinden sich Tibor Kováč (Violine), Ekaterina Frolova (Violine), Gerhard Marschne (Viola), Peter Somodari (Violoncello) und Christopher Hinterhuber (Klavier). Gemeinsam haben die fünf Vollblutmusiker nun ein gemeinsames Album im vergleichsweise eher kleineren Rahmen aufgenommen, welches sich „Mission Possible“ nennt und am 12. Jänner 2018 durch die Sony Music Entertainment Austria GmbH in Form einer CD, sowie auch als MP3-Download in den Handel gebracht wurde. Diese umfasst insgesamt zwölf Werke aus dem Klassikbereich, zu welchen auch Soundtracks verschiedener Filme zählen, was das Ganze dann für viele wieder um einiges interessanter macht. Selbstverständlich sind aber auch richtige Klassiker von Richard Strauss, Antonin Dvorak, Dmitri Shostakovich, Claude Debussy und anderen Größen der klassischen Musik hier eingespielt worden. Selbstverständlich haben auch wir in die uns vorliegende Scheibe bereits hineingehört und wir werden euch nicht weiter vorenthalten, was dieser Tonträger des Quintetts so zu bieten hat. Eröffnet wird die Scheibe durch „Hedwig’s Theme“ welche melodisch sehr gut umgesetzt wurde und dem Original sehr ähnelt. Unserer Meinung nach ist diese Version sogar noch um einiges besser geworden und auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Direkt darauf bekommt man „Suite No. 2 for Jazz Orchestra: VII. Waltz“ zu hören – ein Stück das über einen wunderschönen Klang verfügt und instrumental sehr gut eingespielt wurde. Hut ab vor dieser großartigen Leistung der fünf Philharmoniker. Einfach Grandios und ein wahrer Genuss für die Ohren ist auch die Interpretation von „Romeo and Juliet, Op. 64: Excerpts“ welche uns persönlich sehr gut gefallen hat und welche wir euch gerne auch weiterempfehlen möchten. Einen ganz besonderen Gänsehaut-Moment bescherte und das Werk „Greensleves“, dessen Klänge regelrecht unter die Haut gehen. Sehr positiv überrascht waren wir auch von der Wiedergabe von „Slavonic Dance No. 2 in E Minor, Op. 72, No. 2“ die uns sehr gut gefallen hat und sich sehr gut in diese Scheibe einfügt. Sehr schöne Melodien werden einem in „Piano Quintet No. 2 in A Major, Op. 81: Scherzo“ angeboten, sodass man beim Probehören auch hier keineswegs rundeherum kommt. Sehr gut gelungen und als Meisterleistung entpuppt sich auch das Stück „Eleazar, Mazel tow!“ das hervorragend zu der Auswahl der Übrigen Titel passt und sich so gut in diese CD einfügt. Ein sehr gutes Zusammenspiel der Instrumente bekommt man in „Der Rosenkavalier, Op. 59: Ouvertüre“ zu hören. Viel besser hätte man diese Nummer vermutlich als Quintett auch gar nicht interpretieren können. Auch diese empfehlen wir sehr gerne an unsere Leser weiter. Kommen wir nun zu den letzten vier Darbietungen dieser Scheibe. Die erste hiervon ist „Carmen, GB 9: La fleur que tu m'avais jetée“ welche melodisch sehr viel zu bieten hat und bei welchem man sich beruhigt einmal zurück lehnen und die Klänge genießen kann. Recht ähnlich erging es uns mit „Suite bergamasque, L. 75: III. Clair de lune“ einem Stück das ein ganz besonderes Klangerlebnis aufbringt. Sehr positiv haben wir auch den Titel „Danse macabre, Op. 40“ in Erinnerung, in welchen wir gewiss noch einige weitere Male hineinhören werden. Zu guter Letzt bietet sich einem hier auch noch ein Klassiker aus der Film-Musik an. Das „Mission impossible: Main Theme“ ist definitiv ein Highlight dieser Scheibe und unserer Meinung nach auch unumgänglich. Dadurch findet diese ein würdevolles Ende bevor der letzte Ton der Streichinstrumente langsam erlischt. Unzählige Regisseure wussten um die Macht der Klänge und setzten klassische Musik in Filmen ein. Dies kann einen nicht täuschen und auch die Philharmonic Five wussten hier diese Töne gekonnt wiederzugeben. Das nächste Konzert der fünf ist für derzeit für 27. Mai 2018 im Wiener Konzerthaus angesetzt. Wem diese Scheibe also gefallen hat, der sollte sich möglichst bald auch hier seine Tickets sichern. Von uns bekommt dieser Tonträger acht unserer möglichen zehn Bewertungspunkte und wir empfehlen euch diesen auch sehr gerne weiter.

Montag, 29. Januar 2018

Till Brönner & Dieter Ilg - Nightfall

Till Brönner ist ein ziemlich bekannter Jazz-Musiker, der sich in seinem Genre definitiv nicht mehr beweisen muss. Am 26. Jänner 2018 hat dieser gemeinsam mit Dieter Ilg, der in der Szene ebenso bekannt ist, ein gemeinsames Album unter dem Titel „Nightfall“ veröffentlicht. Beide Musiker gehören seit langer Zeit zu den Protagonisten des deutschen und europäischen Jazz. Brönner hat in unterschiedlichsten Besetzungen Alben aufgenommen, war als Produzent für Künstler wie Filmdiva Hildegard Knef oder Bariton Thomas Quasthoff aktiv, setzte sich live spontanen Situationen mit Freejazzern wie Günther Baby Sommer oder Christian Lillinger aus und spielte auf persönliche Einladung von Barack Obama im Weißen Haus. Ilg entdeckte in den 1990er Jahren das deutsche Volkslied für den Jazz, stärkte mit seiner sonoren, besonnenen, aber immer ungemein offenen Art Musikern wie Randy Brecker, Charlie Mariano oder Nguyen Le den Rücken und war Mitglied im legendären Quintett von Albert Mangelsdorff und Wolfgang Dauner. Brönner und Ilg versuchen sich gemeinsam an einige unvergessliche Werke von Leonard Cohen, den Beatles und Britney Spears, Stücke von Jerome Kern, Johnny Green und Ornette Coleman, Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Melchior Vulpius heranzutasten. Doch natürlich stehen auch einige Eigenproduktionen im Mittelpunkt dieser Scheibe die den anderen Werken um nichts nachstehen. In jedem dieser Songs finden die beiden Partner neue Einfallswinkel und Perspektiven. Natürlich konnten auch wir es uns nicht nehmen lassen in diese Scheibe vorab für euch hineinzuhören und werden euch nun in gewohnter Art und Weise schildern, was genau euch hier bei den elf frisch aufgenommenen Nummern zu erwarten hat. Eröffnet wird die Scheibe durch den Titel „A Thousand Kisses Deep“ welcher sehr in dieser Interpretation sehr beruhigende Klänge zu bieten hat, die instrumental sehr gutumgesetzt wurden und sich auf jeden Fall hören lassen können. Schwungvolle Klänge bieten sich einem in „The Fifth of Beethoven“ an, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte und in dieser Version auf jeden Fall ins Ohr geht. „Nightfall“ ist ganz gut geworden und bietet eine angenehme Ruhe zu welcher es sich locker entspannen oder vor sich hinträumen lässt. Auf Anhieb hat uns die Interpretation von „Nobody Else But Me“ gefallen. Hier lohnt es sich auf jeden Fall zumindest kurz hineinzuhören. Wir sind überzeugt davon, dass ihr auch selbst nach einer kurzen Hörprobe überzeugt sein werdet. Ein durchschnittlich gutes Werk bekommt man mit „Air“ dargeboten. Dieses fügt sich sehr gut in diese Scheibe ein und weiß zu gefallen. Einer unserer Favoriten ist die instrumentale Cover-Version von „Scream & Shout“ die unserer Meinung nach auf jeden Fall zu den besten Nummern dieses Albums zählt und sich auf alle Fälle hören lassen kann. Ganz OK ist auch „Wetterstein“, welches sich jedoch etwas weniger eindrucksvoll gibt und ein wenig im Hintergrund anderer enthaltenen Stücke verschwindet. Sehr gut geworden ist auch der Song „Eleanor Rigby“ welches äußerst interessant klingt und melodisch sehr gut gelungen ist. Uns gefällt dies sehr gut und wir können euch dieses auf jeden Fall sehr empfehlen. Mit „Peng! Peng!“ kommen wir auch schon langsam zum Ende dieses Tonträgers. Dieser Titel verfügt über einen sehr interessanten Klang und wirkt sehr positiv auf uns. Gerne werden wir uns diesen bei nächster Gelegenheit auch noch einige weitere Male anhören. Bereits nach wenigen Tönen hat uns die Nummer „Body & Soul“ für sich gewonnen. Auch diesen sollte man beim Probehören keinesfalls umgehen, da dieser definitiv zu den besten Stücken dieser scheibe zählt. Last but not least wäre da auch noch „Ach, bleib mit Deiner Gnade“ der uns mit sehr schönen Klängen sehr beeindruckt hat und diese Scheibe in aller Würde und Sänfte ausklingen lässt. Alles in allem bietet sich einem hier eine sehr gut gewordenen Jazz-Scheibe an die man durchaus auch annehmen sollte. In unserer Gesamtwertung vergeben wir hierfür insgesamt siebeneinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte und empfehlen euch diese sehr gerne auch weiter.