Freitag, 29. November 2013

3 Feet Smaller – Reason Unknown Tour

Sie wollen es wieder wissen – Österreichs bekannteste Punkband 3 Feet Smaller melden sich zurück und begeben sich auf Tour die sie „Reason Unknown“ benannt haben bei welcher sie altbekannte Werke wieder aufleben lassen wollen und musikalisch zu ihren Wurzeln zurückfinden wollen. Mit Sicherheit wird es auch die eine oder andere Überraschung auf der Tour geben und wer weiß, vielleicht bahnt sich ja auch ein neues Studioalbum oder ein Konzertmittschnitt auf DVD an. Man darf gespannt sein was uns die Band im kommenden Jahr so zu bieten hat und mit Sicherheit wird das eine ganze Menge sein. Wem das Warten allerdings zu lange dauert kann sich in Zwischenzeit auf www.marcussmaller.com den ersten Teil des Soloalbums von Marcus Smaller  kostenlos downloaden zu welchem vermutlich auch bald der zweite Teil verfügbar sein wird. Anbei haben wir natürlich noch die Tourdaten des kommenden Jahres für euch bereit:

Tourtermine 3 Feet Smaller:
30.01.2014 – Inssbruck – Weekender
31.01.2014 – Linz – Posthof
07.02.2014 – Klagenfurt – Stereo Club
08.02.2014 – Salzburg – Rockhouse
14.02.2014 – Graz – PPC
15.02.2014 – Wien – Arena

The Low Frequency In Stereo – Pop Obskura

Hierzulande vermutlich noch eher unbekannt ist die norwegische Band The Low Frequency In Stereo die vor allem in der Genre Post-Rock wiederzufinden ist. Am 04. Oktober 2013 haben diese ihr neues Studio Album „Pop Obskura“ veröffentlicht welches neun neue Werke der fünf Musiker beinhaltet. Den Anfang darauf macht die Nummer „Elevated/Desecrated“  die eine recht überzeugende Rhythmik beinhaltet und klanglich sehr eingängig gestaltet ist. In „Colette (Subie Subie)“ sind Gesang und Instrumente perfekt aufeinander abgestimmt was zu einem sehr positiven Ergebnis beim Klang führt und damit so sehr von sich überzeugen kann. Der Titel „Curly Hair“ macht im gesamten einen sehr guten Eindruck jedoch zieht sich dieser dennoch ein bisschen in die Länge und ist nach etwa bei der Hälfte des Songs doch ein bisschen langweilig. Schwungvoller gestaltet sich der das Stück „Cybernautic“ welches auch klanglich voll und ganz zu begeistern weiß. Mit „Black Receiver“ findet man auf dieser Scheibe ein rockigeres Werk welches zu zwei Drittel aus instrumentalen Klängen besteht und wirklich sehr gelungen ist. „Satellites In Sight“ ist ein Werk welches klanglich ganz gut gelungen ist allerdings im Gesamten nicht sonderlich von sich überzeugen kann. Auf dieses Folgen die Nummern „Ionic Nerve Grip“ und „White Echo“ die beinahe zur Gänze aus instrumentalen Klängen besteht. Diese können melodisch sehr beeindrucken und sind sehr hörenswert. Das letzte Stück auf diesem Tonträger nennt sich „Secondhand Nation“ welches im Großen und Ganzen doch recht gut gelungen ist und das Album würdevoll zu seinem Ende begleitet. Die Musik die die Band The Low Frequency In Stereo macht ist sicherlich gewöhnungsbedürftig und nicht jedermanns Geschmack, aber dennoch ist es eine beachtliche Leistung die die Musiker hier an den Tag legen. Wer sich also über den Kauf noch unsicher ist sollte sich wenn möglich erst einmal in diese Scheibe hineinhören. 

Fettes Brot – 3 Is Ne Party

Seit 1992 machen sie schon Musik und nun melden sie sich endlich wieder mit ihrem neuen Studioalbum „3 Is Ne Party“ zurück. Es ist bereits das siebte Album das Fettes Brot im Laufe ihrer Karriere veröffentlichen und knüpfen mit dreizehn neuen Werken an ihrem Vorgängerwerk das bereits fünf Jahre zurück liegt an. Den Anfang auf ihrem neuesten Werk machen sie mit dem Titel „Wackelige Angelegenheit“  welcher klanglich sehr überzeugt und zudem eine sehr eingängige Rhythmik beinhaltet. „Für Immer Immer“ heißt das darauffolgende Stück welches ebenso sehr gut geworden ist und sich auch sehr gut in die Platte integrieren kann. Der nächste Song heißt „Kannste Kommen“ und gestaltet sich sehr eingängig so dass sich dieser innerhalb kürzester Zeit als Ohrwurm entpuppt. Deutlich schneller geht es in „Toten Manns Disco“ voran in welchem der Refrain sich ziemlich eingängig zeigt. Im gesamten kann dieses Werk jedoch nicht so ganz von sich überzeugen. Ganz gut gelungen ist auch der Titel „Crazy World“ der hier ganz gut hineinpasst. Darauf folgt der Song „Josephine“ der sich anfangs noch etwas ruhiger gibt aber sich nach der ersten halben Minute zu einer richtig guten Partymusik wird. „KussKussKuss“ hieß die erste Singleauskopplung dieses Albums welche man natürlich auch darauf wiederfindet. Diese gestaltet sich zwar sehr eingängig ist aber für eine Single welche erfolgreich werden sollte trotzdem ungeeignet. Der Song „Dynamit & Farben“ gestaltet sich sehr gut und überzeugend und eignet sich sehr gut für Partys oder Clubs um einmal ordentlich das Tanzbein zu schwingen. Auch „Unmusikalisch“ ist ein recht gelungenes Stück und integriert sich sehr gut in dieses Album. Auch der Titel „Mehr Gefühl“ ist völlig in Ordnung, kann sich jedoch klanglich nicht so wirklich durchsetzen. Anders hingegen bei der Nummer „Echo“ die klanglich als auch gesanglich sehr überzeugt und auch als Single sehr gut geeignet ist. Beinahe schon beim Schluss angekommen bekommt man noch „Kalte Füße“ zu hören einem Werk welches sich von einer sehr eingängigen Seite präsentiert und im gesamten eigentlich sehr gut gelungen ist. Zu guter Letzt wäre da noch der Song „Klaus&Klaus&Klaus“  in welchem sich die Band zum Abschluss noch einmal mit gut gelungenen Klängen und einen sehr eingängigen Refrain noch einmal ordentlich ins Zeug legen. Grundsätzlich ist dieses Platte sehr gut gelungen, ob sie jedoch an den Erfolg der vorherigen Scheiben anknüpfen kann ist derzeit noch ungewiss. Doch diese Frage stellt sich den Fans der Band ohnehin nicht denn diese werden nur eines tun – sich dieses Album schnellstmöglich kaufen.