Am 28. Jänner 2014
erschien durch Ascot Elite
Home Entertainment der Film I
Declare War den so mancher vermutlich durch das Fantasy Filmfest 2013 bereits kennt. Der Film Handelt davon, dass
sich eine Gruppe Kinder spielerisch den Krieg erklärt, der durch ihre Augen
gesehen ein blutiges Ende nimmt. Der
12-jährige PK (Gage Munroe), sein
bester Freund Kwon (Siam Yu), Skinner (Michael Friend) und ihre
Freunde treffen sich nach der Schule regelmäßig im Wald, um dort „Capture the Flag“ zu spielen. Kraft
ihrer kindlichen Phantasie werden aus Stöcken Gewehre und aus Tomaten tödliche
Granaten. Und so wird der Sturm auf die verfeindete Festung eine blutige
Schlacht, die dem Kriegstreiben der Erwachsenen in nichts nachsteht. An einem Nachmittag verliert Skinner auf dem imaginären Schlachtfeld allerdings die Kontrolle,
beansprucht das Truppen- Kommando schließlich für sich allein und macht Kwon zum Kriegsgefangenen. Die andere
Gruppe versucht ihren Freund zu befreien und mit jedem weiteren gescheiterten
Versuch wird das unschuldige Kinderspiel mehr und mehr zu einer ernsten Angelegenheit
und der Spaß hat bald ein Ende. Dieser Film bringt viel Spannung aber auch sehr
schockierende Bilder mit sich und weist wieder einmal darauf hin, dass man
nicht einmal eine spielerische Art von Gewalt von Kindern akzeptieren sollte
und ihnen stattdessen beibringen sollte, dass Krieg kein Spiel ist. Vom Anfang
bis zum Ende ist dieser Film ein wahrer Genuss der aufgrund seiner Dramatik
sicherlich auch eine hohe Zielgruppe ansprechen wird. Müssten wir hier Punkte
vergeben so würden wir diesem Film Acht von Zehn Punkten geben und möchten
unseren Lesern diesen Film natürlich auch gerne weiterempfehlen um sich einmal
vor Augen zu führen welches Ausmaß ein harmloses „Räuber und Gendarm“ Spiel zwischen Kindern führen kann.
Mittwoch, 29. Januar 2014
Metallica – Through The Never
Welche Band kann
schon von sich behaupten, dass sie einen eigenen Spielfilm hat? Richtig nicht
viele können das, doch Metallica
zählt zu den glücklichen, die vergangenen Jahres auch auf der Kinoleinwand zu
bewundern waren. Metallica – Through The
Never, so der Titel des Filmes welcher am 28.Jänner 2014 durch Ascot
Elite Home Entertainment nun auch auf DVD und BluRay erhältlich ist.
Die Handlung des Filmes ist folgendermaßen: Trip (Dane DeHaan) ist Roadie für die amerikanische Metal-Band Metallica. Beim Stadion angekommen
trifft er auf die einzelnen Bandmitglieder
James Hetfield, Lars Ulrich, Kirk Hammett und Robert Trujillo die allesamt sich selbst Besetzen. Kurz nachdem die Show bereits begonnen hat,
schickt der Tour-Manager (Mackenzie
Gray) Trip in die Stadt, wo er eine wichtige Ladung eines liegengebliebenen
LKWs abholen soll. Hier beginnt sich der Film zu teilen und immer wieder
zwischen zwei Orten herum zu Switchen. Dem wo sich Trip soeben befindet und dem Stadion wo Metallica am rocken sind. Trip ist gerade dabei sich auf den
Stadtplan zu konzentrieren, als er eine rote Ampel übersieht und trotz
Vollbremsung erst in der Mitte der Kreuzung zum Stehen kommt. Dort rammt ihn
ein anderes Fahrzeug. Trip schreit
den Fahrer an, dieser flüchtet voller Entsetzen und Trip setzt seine Suche zu
Fuß fort. Doch als hätte er mit dem Unfall eben nicht genug erlebt, gerät er
auch in eine Straßenschlacht zwischen der Polizei und ein paar Aufrührer. Dabei
fällt ihm ein maskierter Reiter (Kyle
Thomson) auf der einen Aufrührer mit einem Laternenmast erhängt hat.
Möglichst unbemerkt gelingt Trip vorerst
die Flucht. Dabei stoßt dieser endlich auf den LKW der die wichtige Ladung
beinhaltet – eine Tasche mit unbekanntem Inhalt. Auf seinem Weg zurück in die
Halle verfolgen Ihn der maskierte Reiter und ein wütender Mob die ihn ein wenig
später stellen. Nach einem Kampf findet sich Trip auf einem Hausdach wieder wo er dem maskierten Reiter
schließlich allein gegenübersteht. Es gelingt ihm, ihn zu besiegen und die
Tasche zurückzubringen. Als er das Stadion betritt, ist dieses menschenleer.
Trip setzt sich auf die Zuschauertribüne und die Musiker von Metallica spielen das Instrumental Orion. Während des gesamten Films spricht Trip
kein Wort. In der letzten Szene wird noch einmal die Tasche gezeigt, deren
Inhalt ein Geheimnis bleibt. Metallica -
Through The Never ist eine sehr gelungene Filmproduktion die sozusagen dem
Genre Konzertfilm/Musikfilm zuzuordnen ist. Für Fans von Metallica ist dieser Film ein absolutes Muss – für alle anderen
lohnt es sich auf alle Fälle diese gesehen zu haben, denn spätestens ab dann
wenn Metallica beginnen ihre eigenen
altbekannten Werke zu spielen wird man begeistert sein.
There’s No Place Like Home – Nichts wie Raus aus Ocean City
Constantin Film
veröffentlicht am 23. Jänner 2014
einen Film auf BluRay beziehungsweise auf DVD der bereits während der
Spielzeiten im Kino die Filmkritiker spalteten,
wovon ein Teil davon kein gutes Blatt an dem Film dranlässt. Rechtzeitig
zur Veröffentlichung für das Heimkino haben auch wir den Film einmal unter die
Lupe genommen um euch einen kleinen Einblick zu gewähren und um zu testen, ob
dieser Film tatsächlich ein Flop ist wie viele andere Medien es behaupten. Inhaltlich
geht es darum, dass die New Yorker Drehbuchautorin Imogene (Kristen Wiig; u.a. bekannt durch „Brautalarm“) versucht
durch einen vorgetäuschten Selbstmordversuch ihren Ex-Freund zurückzuerobern.
Nach New York ist sie vor Jahren geflohen, um dem Arbeiterklassenmilieu New
Jerseys zu entfliehen. Imogene ist im Moment auch Beruflich kaum
Erfolgreich und ihr Leben verläuft genauso im Sande wie ihr Liebesleben. Schließlich
muss sie in den sauren Apfel beißen und zurück ins Elternhaus nach New Jersey
ziehen. Dort wohnt nicht nur ihre exzentrische Mutter Zelda (Annette Bening), sondern auch ihr jüngerer Bruder Ralph (Christopher Fitzgerald). Zelda
ist nicht nur Spielsüchtig, sondern hat auch einen Liebhaber namens George (Matt Dillon) welcher noch dazu deutlich jüngeren Liebhaber als es ihrer
Tochter lieb ist. Doch da gibt es noch jemanden in diesem Haushalt von dem
Imogene bisher noch nichts wusste. Lee
(Darren Criss) heißt der attraktive Untermieter, welcher sich durch Auftritte
als Sänger einer Backstreet-Boy
Coverband finanziell über Wasser hält. Es stellt sich heraus, dass es sich
hierbei um Imogenes Ex-Freund
handelt, weswegen sie sich beinahe das Leben nahm. Zunächst scheint es ihr
unmöglich, sich mit dieser neuen Situation zu arrangieren, doch mit der Zeit
lernt die Verzweifelte allmählich, die Dinge so zu akzeptieren wie sie sind. Ob
es gar ein Liebes-Comeback gibt werden wir euch natürlich nicht verraten um
euch noch ein wenig Spannung des Filmes zu überlassen. Was wir euch jedoch
sagen können ist, das dieser Film zwar recht interessant ist, es diesem jedoch
an Witz und Charme fehlt, was man hier auf jeden Fall noch deutlich ausbauen
hätte können. Ansehen kann man sich diesen Film durchaus, doch ob man sich
diesen auch bald ein zweites Mal innerhalb kurzer Zeit ansehen möchte stellen
wir jetzt Mal so in den Raum. Bei der Punktevergabe von eins bis zehn bekommt
dieser sechs Punkte und hält sich somit immerhin über der Hälfte im positiven.
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