Donnerstag, 27. März 2014

Johnny Cash - Out Among The Stars

Es ist bereits knappe elf Jahre her als die Country-Musiklegende Johnny Cash verstarb. Wie bei auch anderen Musikgroßen wie Michael Jackson oder auch Falco hat man auch von Johnny Cash bisher noch unveröffentlichte Werke gefunden, die man im Studio qualitativ ein wenig aufgebessert hat und nun zu Gunsten der Fans auch auf seinem neuen Album „Out Among The Stars“ veröffentlicht hat. Diese wird von dem gleichnamigen Stück „Out Among The Stars“ eröffnet, welches einen sehr melodischen Country-Klang von sich gibt und einen sehr guten Refrain zu bieten hat. Im Anschluss folgt mit der Nummer „Baby Rides Easy“ ein Duett mit June Carter Cash, seiner zweiten Ehefrau, die ebenso noch im selben Jahr wie Johnny Cash verstarb. Dieser Song ist klanglich so gut ausgefallen, dass er durchaus auch als Single und vor allem auf vereinzelten Radiosendern denkbar wäre. „She Used To Love Me A Lot“ wurde noch vor erscheinen dieses Albums mit den verloren geglaubten Liedern als erster Vorbote und Single veröffentlicht. Dieser ist Klanglich als auch inhaltlich sehr gut und zudem auch sehr eingängig was natürlich die beste Voraussetzung für diese Single ist. Etwas langsamer präsentiert sich das Stück „After All“ welches irgendwie auch eine beruhigende Wirkung auf den Zuhörer hat. Die Melodie von diesem ist sehr gut geworden womit sich dieses auf jeden Fall sehen beziehungsweise hören lassen kann. Gemeinsam mit Waylon Jennings interpretiert Cash den Titel „I’m Movin‘ On“ der im Gegensatz zu den anderen Werken um einiges Schwungvoller ist und mit Melodie als auch Inhalt gleich auf Anhieb von sich überzeugen kann.  Sehr beeindruckend ist auch der Song „If I Told You Who It Was“ der sich sehr gut in dieses Album integriert und bei welchem man sich die Frage stellt, warum Cash diesen damals aussortiert und nicht veröffentlicht hatte. „Call Your Mother“ ist eine sehr empfehlenswerte und ruhigere Nummer die außerdem über einen langsamen und sehr eingängigen Refrain verfügt. „I Drove Her Out Of My Mind“ ist ein typischer Johnny Cash Song, der sich auch im Radio sehr gut machen würde und würde Johnny noch leben auch sicherlich Live bei seinen Fans gut ankäme. Das Werk „Tenessee“ sollte auch nach seinem Tod noch unbedingt als Single erscheinen – dieses überzeugt vor allem durch seine Eingängigkeit und seinen sehr gelungenen Text. Die beiden Stücke „Rock’n’Roll Shoes“ und „Don’t You Think It’s Come Our Time“ welches er wieder gemeinsam mit seiner Frau aufgenommen hat gelten vor allem durch ihre sehr gelungenen Melodien und deren Inhalte als sehr Hörenswert und man sollte sich dieses keinesfalls entgehen lassen. Der letzte darauf enthaltene Titel nennt sich „I Came To Believe“ und lässt dieses Album mit ruhigeren und schönen Melodien sanft aufklingen. Beinahe wäre dieses Album auch schon zu Ende, wäre da nicht noch ein Bonustrack, nämlich eine weitere Version von „She Used To Love Me A Lot“ welche im Vergleich zur Album Version ebenso seht gelungen ist und ein besonderes Special für alle Johnny Cash Fans ist. Leider ist der Künstler mit seinen 71 Jahren schon viel zu früh von uns gegangen, aber bekanntlich leben ja Legenden ewig. Und solange die Musik von Johnny Cash in den Anlagen und Radios läuft, bleibt dieser unvergessen. Es lohnt sich auf jeden Fall diese Platte mit den verloren gegangenen Stücken zu kaufen da jedes einzelne davon sein Geld wert ist

Mittwoch, 26. März 2014

Don Jon

Don Jon ist eine US-amerikanische Liebeskomödie die vergangenen November bei uns in den Kinos zu sehen war und nun durch Ascot Elite Home Entertainment am 25. März 2014 auf DVD und BluRay veröffentlicht wurde. In diesem feierte Joseph-Gordon-Levitt sein Regie-Debüt und war zugleich auch noch für das Drehbuch zuständig. Außerdem ließ er sich nicht nehmen, die Hauptrolle in diesem Film zu spielen welcher von dem jungen Jon (Joseph-Gordon-Levitt) erzählt, der in seinem Singledasein ein reges Sexleben ohne Bindung pflegt. Richtig befriedigt ist er allerdings erst, wenn er zu einem Pornofilm aus dem Internet Masturbieren kann. Eines Tages lernt Jon Barbara (Scarlett Johansson) kennen die als äußerst attraktiv für ihn gilt. Barbara hat eine sehr romantische Vorstellung von Zweisamkeit, die so ungefähr das ein perfektes Liebespaar eines Hollywood-Streifens zurückführt. Daher versucht sie zunächst ein wenig Abstand zu Jon zu halten um erst einmal seine Familie und seine Freunde besser kennenzulernen. Jon lässt sich darauf ein und versucht sich so zu verhalten, wie Barbara es sich von ihm erwartet. Auf ihren Wunsch versucht dieser sogar die Abendschule und verzichtet darauf seine Putzmittel für die Wohnung im Baumarkt zu kaufen, weil Barbara es nicht für würdig hält seine Wohnung selbst zu säubern. Als sie ihn eines Nachts beim Masturbieren erwischt, trennt sie sich von Jon. Anfangs ist Jon noch etwas niedergeschlagen, doch schon bald erkennt er, dass Barbara ihn nur zu nach ihren Vorstellungen formen wollte und er kein bisschen mehr er selbst war. Etwas später lernt Jon die ältere Esther (Julianne Moore) kennen, die bei einem Autounfall ihren Mann und ihr Kind verloren hatte. Er merkt schon bald, dass er sich bei Esther das erste Mal in seinem Leben richtig fallen lassen kann und sich mit ihr auf eine ernsthafte Beziehung einlässt. Don Jon ist eine gelungene Erstproduktion von Joseph-Gordon-Levitt und wird auch zweifelslos ein breites Publikum ansprechen. Von der Handlung und den Schauspielern her ist dieser sehr gelungen und sehr gut besetzt und auf jeden Fall weiterzuempfehlen. 

Dschungelcamp - Welcome To The Jungle

Weil er mit dem Teamgeist seiner Mitarbeiter so ganz und gar nicht zufrieden ist, schickt Crawford (Dennis Haysbert) der Chef einer Designerfirma die gesamte Belegschaft zwangsweise auf einen Trip in die Wildnis um dort unter der Leitung des Militarymans Storm Roughchild (Jean-Claude Van Damme) ein Teambuilding-Seminar zu absolvieren. Dort sollen sie zu einem richtigen Team zusammenwachsen, was der Truppe den Alltag im Büro und auch die Zusammenarbeit mit ihrem Vorgesetzten wesentlich erleichtern sollte. Storm lässt also Chris (Adam Brody), seinen Kumpel Jared (Eric Edelstein), Brenda (Kristen Schaal), Lisa (Megan Boone) und die restlichen Kollegen auf eine einsame Insel mitten in den Pazifik ausfliegen. Mit recht unkonventionellen Mitteln versucht er die Gruppe Teamfähig zu machen und diese näher zusammen zu schweißen. Doch aus der Trainingsreise wird sehr bald schon ein Ernstfall wo sich die Mitarbeiter als Team beweisen müssen, nämlich als sie den Piloten tot in der Wildnis auffinden und so vorerst jede Hoffnung wieder von der Insel heimzukehren schwindet. Zum Pech der Truppe verschwindet schon bald auch ihre letzte Hoffnung Storm, der die Maschine notfalls zurückfliegen hätte können und so ist diese erstmals auf sich alleine gestellt um gemeinsam in der wilden Natur zu überleben. Schon sehr bald fallen bei den Großstädtern sämtliche zivilisatorische Hemmungen und hin und wieder auch Hüllen. Das Lager spaltet sich bald in zwei verschiedene Führungen auf. Nämlich in die  des egoistischen Ekels Phil (Rob Huebe)  und ein Teil in die des schüchternen Ex-Pfadfinders Chris. Chris versucht mit drei weiteren Kollegen einen ernsthaften Ausweg aus dem Schlamassel zu finden, wodurch die gesamte Gruppe gerettet und zurückgebracht werden kann. Ganz anders hingegen sieht Phil) die Lage der sich erst mal entspannt zum Inselkönig ausrufen lässt und seine Leute vorübergehend mit halluzinogenen Pflanzen sowie wilde Partys bei Laune hält. Dschungelcamp – Welcome To The Jungle ist ein recht unterhaltsame Abenteuer-Komödie aus dem Hause Ascot Elite Home Entertainment und ist am 25. März 2014 erstmalig auf DVD, BluRay und VOD erschienen. Jean-Claude van Damme hat den Ausflug in das Komödien-Genre sichtbar gut getan. Der Kampfsportler gefällt im Survival-Camp mit einem subtilen Humor und nimmt sich auch gelegentlich selbstironisch auf die Schippe. Allerdings ist kritisch anzumerken, dass die Handlung nach amüsantem Beginn insbesondere zur Mitte hin abflacht und das Tempo bis zum Ende nicht halten kann. Womöglich liegt dies auch an der deutschen Fassung da die Pointen in der englischen Version weitaus ausgereifter sind. Nichts desto trotz sorgt dieser Komödien-Action-Mix für einen gemütlichen Popcorn- oder Chips-Abend vor dem Fernseher den man gerne auch mit der gesamten Familie ansehen kann und mit Sicherheit für einige Lacher sorgt.