Ein Mix aus Drama, Action und Thriller ist im Laufe des
vergangenen Jahres in den USA entstanden. Regie führte hierbei David Mackenzie, der in der Filmbranche
bereits seit Mitte der neunziger Jahre als Regisseur tätig ist und so schon
über zwei Jahrzehnte Erfahrung mitbringt, weshalb er vermutlich genau der
richtige für die Verfilmung dieser Geschichte gewesen ist. In ausgewählten
Kinos war der Streifen Hell Or High
Water bereits zu Beginn des Jahres zu sehen. Da hierfür jedoch nicht
wirklich geworben wurde verschwand dieser jedoch wieder recht schnell aus dem
Programm, obwohl dieser eigentlich eine großartige Besetzung zu bieten hat. Am 03. August 2017 ist dieser schließlich
durch die Paramount Pictures (im
Vertrieb der Universal Pictures GmbH)
in Form einer DVD, einer BluRay und auch als VOD für das die Bildschirme
zuhause veröffentlicht worden, sodass man sich diesen Film fortan bequem vom
Sofa aus oder vom Bett aus jederzeit ansehen kann. Genau das haben wir auch
gemacht, denn wir haben Hell Or High
Water bereits bei uns vorliegen. So
werden wir euch nicht weiter vorenthalten, was wir hier inhaltlich als auch auf
der technischen Ebene so zu sehen bekommen haben um euch eine mögliche
Entscheidung über einen Kauf des Filmes zu erleichtern. Erzählt wird hier die
Geschichte des geschiedenen zweifachen Vaters Toby Howard (Chris Pine) und seinem frisch aus dem Gefängnis
entlassenen Bruders Tanner (Ben Foster).
Die beiden versuchen verzweifelt die Familien-Farm in Texas zu retten. Ihre
Mutter, die vor kurzem verstorben ist, versank in erheblichen Schulden, welche
sie der Bank nicht mehr zurückzahlen konnte und daher bleibt den beiden wohl
oder übel nichts anderes übrig als das Anwesen zum Schuldenausgleich zu
verkaufen. Doch mit dieser Option geben sich die beiden natürlich nicht
zufrieden und auch vor Straftaten schreckt das Duo nicht zurück. Sie planen
eine Serie an Banküberfällen um mit der Beute die Farm und die dazugehörigen
Gründe davor zu retten, dass diese in das Eigentum des Staates übergehen. Bald
schon kommen ihnen die beiden Texas Ranger Marcus
(Jeff Bridges) und Alberto (Gil
Birmingham) auf die Schliche und sind dem verbrecherischen Brüder-Duo schon
bald auf den Fersen. Die beiden denken jedoch nicht ans Aufgeben und versuchen
mit allen Mitteln die Ranger aus dem Weg zu schaffen denn das Anwesen ist die
einzige Erinnerung die an ihre verstorbene Mutter bleibt und diese möchten die
beiden um jeden Preis in Ehren halten. Hell
Or High Water gestaltet sich sehr spannend und bietet zudem einiges an
actionreichen Szenen. Chris Pine und
Ben Foster harmonieren vor der
Kamera sehr gut miteinander und sagen innerhalb ihrer Rollen dem Gesetz den
Kampf an um ein Stückchen ihrer persönlichen Erinnerungen und Werte zu retten.
Die Geschichte an sich ist sehr gut gelungen und wurde schauspielerisch auch
sehr gut umgesetzt. Die Umsetzung der Optik ist sehr gelungen, denn das Bild
enthält schöne, kräftige aber dennoch stets natürliche Farben auf die der
Kontrast sehr gut abgestimmt wurde und der es auch an Schärfe keineswegs
mangelt. Enthalten sind hier eine deutsche (DTS-HD Ma 5.1) sowie auch eine englische
(Dolby Digital 5.1) Tonspur, deren Qualität sehr gut verarbeitet wurde und
wodurch die Effektgeräusche als auch die Dialoge sehr sauber wiedergegeben
werden. Der Film selbst läuft etwas mehr als eineinhalb Stunden und bringt in
der BluRay-Variante außerdem noch das eine oder andere Extra mit. Zu sehen gibt
es hier ein Video von der Premiere am Red-Carpet, „Filmemacher Q&A“ sowie
die drei zusätzlichen Feature-Clips „Für Immer Feinde: „Die Figur aus Hell Or High Water“, „Die
Ideengestaltung des Herzens Amerika“ und „Verdorbene Helden: Die Darbietung in Hell Or High Water. Auch hier kann man sich durchaus noch die Zeitnehmen
um hier hineinzusehen, dann Empfehlenswert sind diese Extras auf jeden Fall.
Alles in allem vergeben wir daher insgesamt siebeneinhalb unserer möglichen
zehn Bewertungspunkte und empfehlen euch diesen Film sehr gerne auch weiter.
Donnerstag, 17. August 2017
Montag, 14. August 2017
Down Town Blues Vienna – Live Im Tunnel
Es war der 17.
November des vergangenen Jahres an welchem die Wiener Blues-Rock Formation Down Town Blues Vienna im Wiener
Szenen-Lokal „Tunnel“ einen
denkwürdigen Auftritt hingelegt hatten. In der heimischen Musikszene ist dieses
Quartett (bestehend aus Jürgen
Rottensteiner, Michael Berger, Werner Karall und Robert Baumgartner) längst kein unbeschriebenes Blatt mehr, denn
allein schon im letzten Jahr legten sie einige Auftritte hin. Zudem wohnen die
vier Vollblutmusiker aber auch anderen Musikprojekten bei, von denen sie dem
einen oder anderen vermutlich ebenso bekannt sein könnten. Jener Auftritt im
vergangenen November wurde sogar mitgeschnitten und am 10. August 2017 schließlich als Live Album veröffentlicht, welches
zudem im Wiener „Local“ offiziell
vorgestellt wurde. Zwar waren wir an jenem Abend nicht anwesend, jedoch hatten
wir bereits die Gelegenheit dazu in dieses vor kurzem veröffentlichte
Live-Album hineinzuhören und werden euch natürlich gerne davon erzählen, was
dieses so zu bieten hat. Dieses enthält neun große Nummern der weltweiten
Musikgeschichte, die hier in gekonnten frischen Klängen wiedergegeben werden.
Eröffnet wird dieses Album durch den Titel „If
You’re Goin‘ To The City“ welcher
einen gleich zu Beginn mit schwungvollem Takt und ausgezeichneten Gesang
mitreißt und definitiv zum mitbewegen anregt. Großes Lob für diese
Ausgezeichnete Eröffnung, welche mit Sicherheit an jenem Abend auch Live
ordentlich für Stimmung sorgte. Es Folgt das Stück „Before You Accuse Me“ welches die vier gekonnt wiedergeben.
Gesanglich als auch klanglich ist hier alles Top und auf jeden Fall zu
empfehlen. Auch hier kommt die Band sehr nah an das Original heran. „Susi Q“ ist eine sehr bekannte Nummer
von Dale Hawkins, die hier sehr gekonnt
nachinterpretiert wurde. Jürgen
Rottensteiner‘s Stimme kommt hier sehr gut zur Geltung und gibt sich
äußerst kraftvoll. Auch hier empfehlen wir euch zumindest für eine Hörprobe mal
hineinzuhören, denn hiervon werdet ihr recht schnell begeistert sein. Mit dem
Song „Room To Move“ erreichen wir
auch schon die Halbzeit dieser Scheibe. Schwungvolle klänge bei denen jeder Ton
sitzt und ausgezeichneter Gesang sind die idealen Voraussetzungen für eine
gelungene Tanznummer die uns sehr positiv überrascht hat. Um das Werk „Honky Tonk Women“ ist bislang kein
waschechter Rolling Stones Fan
vorbeigekommen und weltweit dürfte dieser vermutlich fast jedem bekannt sein.
Auch auf diesem Album ist dieses ein fixer Bestandteil. Es gibt nur wenige, die
dieses Lied wirklich gut spielen können und Down Town Blues Vienna zählen hier definitiv dazu. Direkt im Anschluss daran wissen die Herren mit dem Stück „Trouble In Mind“ gekonnt von sich zu
begeistern. Hier kommen der Gesang sowie auch die instrumentalen Parts sehr gut
zum Vorschein und wir finden, dass dieses wirklich sehr empfehlenswert ist.
Auch hier sind wir der Meinung, dass dieses eine absolute Bereicherung für die
Set-List der Band ist und denken dass auch die Hörer vor Ort derselben Meinung
waren wie wir sie beim Anhören dieser CD haben. Ein ziemlich bekannter Titel
ist auch „Why I Sing The Blues“
welcher im Original von B.B. King
gesungen wird. Das Wiener Quartett steht ihm um nichts nach und liefert hier
eine ausgezeichnete musikalische Leistung auf allen Ebenen ab. Fast schon am
Ende angelangt werden auch Led Zeppelin
mit ihrem Stück „Rock & Roll“
gehuldigt. Hier wurden wir direkt auf Anhieb mitgerissen und es ist uns nicht
gelungen bei diesem Werk still sitzen zu bleiben. Hierzu muss man sich einfach
bewegen und es ist deutlich herauszuhören, wie angeheizt die Stimmung im Tunnel
gewesen sein musste. Hier wären wir wirklich sehr gerne selbst dabei gewesen. Den
krönenden Abschluss macht hier der Welterfolg „Ain’t No Sunshine“ bei welchem jeder Ton sitzt und auch gesanglich
eine beachtliche Leistung erbracht wurde. Hier geht diese Scheibe in aller
Würde mit sanfteren Tönen zu Ende. Zwar kann man nur erahnen, wie das Konzert
im Wiener Tunnel gewesen sein
musste, aufgrund dieser CD sind wir jedoch davon überzeugt, dass es sich um
einen Großartigen Abend gehandelt haben musste, der hier nun für alle Ewigkeit
festgehalten wurde. Sympathische Musiker, großartige Klänge auf tollen
Instrumenten und Nummern für die Ewigkeit sind es die diese Scheibe hier mit
sich bringt und wir waren wirklich sehr begeistert, als wir diese zum ersten
Mal durchgehört hatten. Wir empfehlen euch diese sehr gerne weiter und vergeben
hier insgesamt neun unserer möglichen zehn Bewertungspunkte. Hier haben wir so
gut wie nichts auszusetzen außer nicht selbst dabei gewesen zu sein und wir
sind überzeugt, dass diese Band in der Wiener Musikszene durchaus noch
bekannter werden könnte und einige tolle Lokale weit über die österreichische
Landeshauptstadt hinaus bespielen wird. Wer also eine tolle Blues-Rock Band für
einen Auftritt sucht, sollte sich auf jeden Fall mit dieser Band in Verbindung
setzen. Live-Termine werden außerdem laufend auf deren Homepage und Facebook Seite bekannt gegeben.
Freitag, 11. August 2017
Babys – Wie Kinder Die Welt Sehen
Am 25. August 2017
erscheint durch die polyband Medien GmbH
(im Vertrieb der WVG Medien GmbH)
eine spannende Dokumentation für alle frischgebackenen Eltern und all jene, die
es demnächst werden. Doch nicht nur für Eltern ist dieser Film spannend sondern
auch für all jene, die sich immer schon einmal gefragt haben was in den Köpfen
der neugeborenen Menschen wohl vor sich gehen mag. Babys – Wie Kinder Die Welt Sehen versucht in knapp einer Stunde Laufzeit
möglichst viele Informationen rund um Babys
zu liefern, wo ganz speziell auf jene Fragen eingegangen wird die noch nicht
wirklich jemand, oder sagen wir so, noch nicht viele Leute beantworten konnten.
Wir haben bereits eine der bald erscheinenden DVDs bei uns vorliegen und haben
uns vor kurzem auch die Zeit dafür genommen uns diesen kurzen Aufschlussreichen
Film vorab für euch anzusehen, sodass wir euch hier ein paar Stichworte mit auf
den Weg geben können, worum sich dieser Film hier in etwa dreht und ob es
Lohnenswert ist sich diesen auch zuzulegen. Babys – die kleinsten der Menschen werden von den Leuten
unterschiedlich wahrgenommen. Für die einen sind sie winzige liebenswürdige
Geschöpfe- für die anderen hingegen sind sie nichts weiter als nervenzerreißende
Quälgeister. Das ist einer der verschiedenen Grüne warum manche kinderlos
durchs Leben gehen möchten und die anderen von Nachwuchs gar nicht erst genug
bekommen können. Doch wie empfinden die Neugeborenen selbst? In dieser
großartigen Verfilmung geht man verschiedenen Fragen auf den Grund. Unter
anderem befasst man sich hier auch damit herauszufinden was in den Köpfen der
kleinen vor sich geht. Ebenso wird einem hier vor Augen geführt was die Kinder
in den ersten Monaten selbst bereits sehen und hören können. Auch warum Babys zuerst noch gute Schwimmer und
Taucher sind und dies dann wieder ganz von vorne erlernen müssen wird einem hier
sehr gut erklärt. Wie Kinder die Welt entdecken, wie sie kommunizieren und am
Ende sogar sprechen lernen ist für viele ein Rätsel, nicht jedoch für die
Forscher die hier erklären warum die Entwicklung bei einem gesunden Säugling
fast immer gleich ist. Einer der schwierigen frühen Abschnitte ist die
Trotzphase in denen die kleinen lernen müssen mit ihren Gefühlen umzugehen. Die
ersten drei Lebensjahre der Kinder sind jene, die am prägendsten für das
weitere Leben sind. Sprechen, Laufen, Fühlen und erste Beziehungen aufbauen
sind es die in dieser Zeit geschehen. Und obwohl diese Zeit so wichtig ist,
können sich die meisten nur noch schwach an diese Zeit erinnern. Auch hier gibt
es einige interessante Infos dazu warum die Entwicklung des jungen Menschen so
ist wie sie ist. Eine umfangreiche Dokumentation bekommt man hier in weniger
als einer Stunde Laufzeit zu sehen, mit einigen Infos, die wir selber tatsächlich
noch nicht wussten und sehr interessant fanden. Optisch bietet sich einem hier
ein sehr schönes, natürliches und sauberes Bild, man könnte dies in etwa mit
einer Fernsehproduktion vergleichen. Der Ton wird hier in gut verständlicher
Stereo-Qualität (Dolby Digital 2.0) wiedergegeben sodass die Stimme des
Erzählers jederzeit gut zu verstehen ist. Als zusätzliches Material bekommt man
hier lediglich eine Trailer-Vorschau zu sehen, was jedoch nicht weiter schlimm
ist, denn dieser Film ist ein großartiges Erlebnis für Jung und Alt. Der Film Babys – Wie Kinder Die Welt Sehen ist sehr lehrreich und hat und insgesamt sehr
gut gefallen. Aus diesem Grund vergeben wir hierfür insgesamt acht unserer
möglichen zehn Bewertungspunkte und empfehlen euch diesen sehr gerne auch
weiter. Zwar hat der Streifen dies nicht offiziell erhalten, jedoch kann man hier
das Prädikat „Besonders Wertvoll“ auf
jeden Fall aussprechen.
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