Donnerstag, 12. Juli 2018

Black Panther

Marvel hat einen neuen Superhelden auf der großen Leinwand am Start. Das erste große Abenteuer von T’Challa, auch besser bekannt als Black Panther (Chadwick Boseman) lief im vergangenen halben Jahr auch im deutschsprachigen Raum ziemlich erfolgreich und lockte zahlreiche Fans der beliebten Comic-Superhelden in die Kinos. Am 19. Juli 2018 erscheint durch die Walt Disney Pictures Germany GmbH genau dieser Streifen in Form einer DVD, als BluRay, als BLuRay-3D, als BluRay-4K sowie auch als VOD im Handel, sodass nun auch all jene, die dieses Film-Spektakel bisher nicht sehen konnten, nun das bisher versäumte nachholen können. Natürlich kann man das Meisterwerk von Regisseur Ryan Coogler nun auch beliebig oft oder gemeinsam mit seinen Freunden im gemütlichen Rahmen zusammen ansehen. Auch wir sind nun in den Genuss von Black Panther gekommen und werden auch nicht weiter vorenthalten was dieser Film inhaltlich als auch auf technischer Ebene so zu bieten hat. Nach den Geschehnissen hat sich T’Challa wieder in seine alte afrikanische Heimat Wakanda zurückgezogen. Dort bereitet sich dieser bereits darauf vo,r seinen rechtmäßigen Platz am Thron eines etwas versteckten aber dennoch technologisch gut fortgeschrittenen Staates zu besteigen. Dies war ursprünglich gar nicht seine Absicht, jedoch möchte er natürlich auch nicht darauf verzichten. Zudem wo er bereits mit dem Söldner Erik Killmonger (Michael B. Jordan) über einen Mitstreiter verfügt, der eine mögliche Herrschaft für seine zwecke missbrauchen möchte. Dafür zählt dieser auf die Unterstützung des Waffenschiebers Ulysses Klaue (Andy Serkis). T’Challa versucht natürlich das Erbe seines Vaters und die Position des Königs zu bewahren und tritt schon bald als sein Alter-Ego Black Panther hervor. In Zusammenarbeit mit den CIA Agent Ross (Martin Freeman) sowie seinen Freunden der Dora Milaje und seiner Exfreundin Nakia (Lupita NYong’o) nimmt der Black Panther also die Jagt auf die beiden Schurken auf und will den beiden auf jeden Fall mit allen Mitteln das Handwerk legen. Gelingt ihm dies nicht stehen dem Königreich schon bald düstere Zeiten bevor. Inhaltlich bringt dieser Film wieder einmal frischen Wind in die Marvel-Kinofilme. Hier bekommt man eine abenteuerliche und äußerst spannende Geschichte eines nicht ganz so bekannten Superhelden des Marvel-Universums geboten, die unserer Meinung nach hier auch ganz gut verfilmt wurde. Die Darsteller wirken in ihren Rollen sehr überzeugend und auch in der Verarbeitung ist dieser Film sehr gut geworden. Beispielsweise erhält man hier ein sehr schönes Bild, welches prächtige Farben mit einem ausgewogenen Kontrast mit sich bringt, dem es auch an Schärfe nicht mangelt. Zudem darf man sich hier über großartige Effekte freuen, sodass in diesem Film der Spaß definitiv nicht zu kurz kommt. Die Tonspur ist hier in Deutsch (DD 7.1 Plus), Englisch (DD 7.1 Plus) und Französisch (DD 7.1 Plus) enthalten und liefert einen hervorragenden Klang der die Räumlichkeiten bei einer geeigneten Heimkino-Anlage sehr gut ausfüllt. Neben einer Spielzeit von etwas mehr als zwei Stunden bietet die BluRay auch einiges an Extras mit sich. Hier bieten sich einige zusätzliche Szenen, einige Pannen vom Dreh, ein Audiokommentar sowie ein paar weitere tolle Featurettes zu sehen, die man sich bei Gefallen des Filmes nicht entgehen lassen sollte. Hier sollte man durchaus einen Blick riskieren um ein paar interessante Hintergründe zu erfahren. Der Film an sich hat uns ganz gut gefallen und auch mit den Extras sowie der Verarbeitung der BluRay waren wir ziemlich zufrieden, weshalb wir hierfür gerne achteinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte vergeben möchten. Wir sind bereits darauf gespannt wie die Fortsetzung dieses Streifens aussehen wird, worauf wir jedoch noch ein, zwei Jahre warten müssen.

Samstag, 7. Juli 2018

Chris Zitta - Gestern War Gestern

Einmal Bottle-Bua, immer Bottle-Bua – so in etwa würde Chris Zitta seine musikalische Laufbahn beschreiben. Neben Roman Gregory ist er einer der wichtigsten Mitglieder der Wiener Dialekt-Rockband Alkbottle, die seit bald dreißig Jahren erfolgreich auf der Bühne steht und vor allem für die legendären Weihnachts-Konzerte positive Kritiken erntet. Dennoch liegt das letzte Studio-Album der Band bereits fünf Jahre zurück. Natürlich sind in der Zwischenzeit wieder einige neue Werke entstanden, die jedoch irgendwie nicht so ganz zum Stil der Band passen und so wagt sich der Alkbottle-Gitarrist nun an ein ganz neues Projekt – einem Soloprojekt und veröffentlicht am 07. September 2018 sein neues Studio-Debüt „Gestern War Gestern“, auf welchem sich insgesamt dreizehn Werke in Mundart wiederfinden. Statt Hard-Rock bekommt man hier vielmehr Austro-Pop-Rock in ausgereifter Form geboten, in die wir bereits jetzt gerne vorab für euch hineingehört haben. Eröffnet wird diese Scheibe durch den Titel „I Kann Mi Ned Um Alles Kümmern“, einem sehr eingängigen Song, der dieses Album gekonnt eröffnet und es schafft bereits zu Beginn die Leute mitzureißen. Auch einige befreundete Gast-Musiker sind hier mitbeteiligt, die zum Teil auch aus den Reihen seiner eigenen Band stammen. „Roadcrew“ ist ein Schwungvolles Werk in welchem ihm Jürgen Rottensteiner (Piano Men, Down Town Blues Vienna) gekonnt an den Klängen der Harp zur Seite steht. Eine bessere Unterstützung hätte Chris Zitta in diesem Fall wohl kaum bekommen können. Melodisch als auch inhaltlich ein sehr gelungenes und äußerst empfehlenswertes Stück. Ein etwas ruhigeres Lied bietet sich mit „Gute Alte Zeit“ an, welches sich sehr eingängig gibt und mit seiner ruhigeren Art sehr gut in diese Scheibe eingliedern kann. Gut gelungen ist auch der Titel „Brüderlein Trink“, der nicht nur inhaltlich an Alkbottle erinnert sondern auch Gast-Auftritte von Roman Gregory, Didi Baumgartner oder Oliver Schaden und einigen anderen beinhaltet. Dieser ist etwas rockiger ausgefallen, jedoch wirkt auch dieser sehr authentisch und passt hervorragend in dieses Album. Mit der Nummer „Gestern War Gestern“, kommen wir auch schon zu dem Namensgeber dieser Scheibe. Es handelt sich hierbei um einen eher nachdenklicheren Inhalt der sich jedoch sehen lassen kann und uns sehr positiv beeindruckt hat. „Der Seemann“ ist ein Werk welches ebenso ruhiger und nachdenklicher erscheint, auch diese Seite von Chris Zitta ist vielen womöglich neu, jedoch absolut nichts Negatives, denn auch dieser Text hat inhaltlich sehr viel zu bieten. Ein weiteres Mal kommt Jürgen Rottensteiner in „Regen“ an der Harp zum Zug. Auch hier haben die beiden ein sehr schönes Stück erschaffen, welches uns auch sehr berührt hat. Sehr schön und äußerst empfehlenswert so in etwa würden wir dieses in Kurzform beschreiben. Klanglich als auch gesanglich kann sich das Werk „Für Immer Du“ auf jeden Fall sehen lassen. Ebenso „Jung und Frei“ von welchem sich vor allem der Refrain sehr eingängig präsentiert sodass dieses Stück insgesamt eine sehr positive Ausstrahlung hat. „Kokain“ ist eine eingängige Nummer die sich ihren Platz auf dieser Scheibe redlich verdient hat. Wer weiß, möglicherweise hat dieses Stück sogar genügend Leute die es anspricht, sodass dieses unserer Meinung durchaus genauso erfolgreich werden könnte wie eignet Falcos „Ganz Wien“. Ein toller Song ist auch gegen Ende der Scheibe mit „Zeitloch“ vertreten, auch diesen empfinden wir als äußerst hörenswert, da dieser gesanglich hervorragend mit der instrumentalen Spur harmoniert. Der Titel „Beim Wirten beinand“ ist unserer Meinung nach ein guter Anwärter dafür, um als eigenständige Single in den Handel gebracht zu werden. Zu guter Letzt wäre da auch noch das eingängige Stück „Wir Können Gehen“ welches nicht nur recht schnell im Kopf hängen bleibt, sondern zudem auch sehr gut unterhält, vor allem da viele männliche Hörer hier durchaus nachempfinden können, wie Chris Zitta zu diesem Text inspiriert wurde. Alles in allem eine großartige Scheibe die jede Menge potential in sich trägt und in der wir weitaus mehr sehen als nur eine Einzel-Veröffentlichung. Wir sind überzeugt davon, dass dies möglicherweise erst der Anfang einer umfangreichen und äußerst erfolgreichen Solo-Karriere sein könnte. Wer nun neugierig geworden ist, der sollte sich im September sein eigenes Exemplar dieses Albums sicher, welches man bereits signiert oder auch unsigniert im Shop auf der Homepage von Chris Zitta vorbestellen kann. Gute Chancen auf beide Varianten hat man auch am 05. September 2018 im Schwarzberg in Wien, wo der Künstler unter Anwesenheit zahlreicher Gäste sein Solo-Debüt auch Live präsentieren möchte.

Donnerstag, 5. Juli 2018

Unter Feinden - Walking with the Enemy

Es ist schon etwas länger her, dass ein Filmdrama es auf die Leinwand oder in den Handel geschafft hat. Am heutigen 05. Juli 2018 jedoch ist durch die Tiberius Film GmbH der Film Unter Feinen – Walking With The Enemy in Form einer DVD, einer BluRay sowie auch als VOD in den Handel gebracht worden. Zwar handelt es sich hierbei nicht unbedingt um einen großen Hollywood-Blockbuster, da hierfür auch nur ein begrenztes Budget für die Produktion zur Verfügung stand, dennoch aber versuchte das Produktions-Team rund um Regisseur Mark Schmidt das Beste daraus zu machen. Seit wenigen Tagen liegt auch uns ein Exemplar der fertigen BluRay vor, sodass auch wir die Gelegenheit genutzt haben hier vorab für euch hineinzusehen. Was dieser Streifen inhaltlich so zu bieten hat, haben wir euch hier in einer kurzen Zusammenfassung zu Inhalt und der technischen Gegebenheiten zusammengefasst. Inmitten des zweiten Weltkriegs zog es die Armee des dritten Reichs im Jahr 1944 schließlich auch nach Ungarn. Dieser gelingt es das Land ganz unter ihre Kontrolle zu bringen. Während der Krieg immer weiter Fortscheitet ist auch die Gesellschaft Ungarns immer mehr bereit dazu Widerstand zu leisten. Die ungarische Regierung unter Horthy (Ben Kingsley) versucht ihr Volk zwischen den Ereignissen des Krieges, der eigenen Tradition und dem Nazi-Terror durchzubringen. So beginnen die Nazis schon bald an seiner Loyalität zu zweifeln, weshalb sich Horthy schon bald vor eine wichtige Entscheidung stellen muss. Die Machtenthebung seiner Partei oder die Sicherheit seiner Familie. Fast zur selben Zeit begibt sich der junge Elek Cohen (Jonas Armstrong) wie so viele andere Menschen auch, die man aus den Ghettos vertrieben hat, auf die Suche nach seiner verschwundenen Familie. Zur Seite steht ihm sehne Freundin Hannah Schien (Hannah Tointon), welche sich als SS-Offizier ausgibt und sich so unbemerkt in die Reihen des deutschen Militärs begibt. Was sich einem hier bietet ist ein Film der ganz in Ordnung ist, jedoch viel zu wenig der eigentlichen Thematik ans Licht bringt und leider auch oftmals vom eigentlichen Thema abschweift. Unserer Meinung nach liefert dieser Film viel zu wenig Hintergrundinformationen zu den tatsächlichen Geschehnissen. Dennoch muss man sagen, dass einige Szenen trotzdem sehr berührend und erschütternd zu gleich sind, sodass man sich eigentlich gar nicht ausmalen möchten wie schrecklich es für diejenigen gewesen sein muss, die dieses Szenario des zweiten Weltkriegs wirklich miterleben mussten. Optisch liefert dieser Streifen ein gutes Bild mit Effekten die ganz in Ordnung sind. Sicherlich merkt man hier auch, dass es sich hierbei um einen Low-Budget Film handelt, jedoch haben wir hier schon einige Filme gesehen die schlechter waren. Die Tonspur ist hier in Deutsch (DTS-HD MA 5.1) sowie auch in Englisch (DTS-HD MA 5.1) verfügbar und liefert in beiden Sprachen einen durchaus zufriedenstellenden Klang der vor allem sehr gut verständliche Dialoge mit sich bringt und den Raum auch ganz gut ausfüllt. Dennoch gibt es natürlich auch Menschen, deren Gehör nicht so ausgeprägte ist wie jenes der anderen. Auch für diese enthält der Film wieder Untertitel in Deutscher Sprache, welche man optional zuschalten kann. Neben einer Laufzeit von beinahe zwei Stunden bringt diese Veröffentlichung kaum zusätzliche Materialien mit sich. Hier findet mal lediglich ein paar Trailer zu weiteren Produktionen des Verlags vor, in die man nach Lust und Laune noch hineinsehen kann. Alles in allem bietet sich einem mit Unter Feinden Walking With The Enemy ein durchschnittlich gutes Film-Drama welchem wir in unserer Gesamtwertung sieben unserer möglichen zehn Bewertungspunkte geben möchten. Schade eigentlich, da die Geschichte hier wesentlich mehr mit sich bringt, als hier letztendlich auf die Leinwand gebracht wurde. Andererseits ist es vermutlich auch besser so nicht allzu viel vom Leid der Menschen dieser Zeit zu zeigen